‚Don´t panic’ sei dank
Irgendwie hatten wir ein komisches Gefühl bei dieser
Nummer: Landmenschen hätten ein höheres Kopftumorenrisiko durch Handystrahlung als Stadtmenschen. Aber ´ne Menge Medien haben die Nummer gebracht.
Das Eigenartige daran: Die Studie (pdf, Englisch) differenziert schon ein Ergebnis (Handystrahlung löst beim Menschen Krebs aus), dass so (Handystrahlung löst tatsächlich beim Menschen Krebs aus) eigentlich noch keiner eindeutig formuliert hat.
Alle bisherigen großen Studien konnten den Zusammenhang (noch) nicht nachweisen oder blieben schwammig. Das Team um Lennart Hardell vom University Hospital im schwedischen Orebro fand laut Presse in seiner Studie aber sogar feine Unterschiede im Risiko seltener Hirntumoren: und zwar zwischen Stadt- und Landmensch (sind das eigentlich zwei Unterarten oder Rassen von Homo sapiens?).
Wie gesagt. Ein komisches Gefühl hatten wir, aber zu mehr hat es nicht gereicht. Zum Glück gibt es Gleichgesinnte, die dann doch mal genauer hinsehen. In diesem Fall die Kollegen vom englischen Spiked.
In ihrer Rubrik ‚Don´t panic’ nehmen sie Lennart und vor allem die gesamte Journaille auseinander: Lennart sage selbst, die Stichprobe von 1400 Personen sei zu klein für eindeutige Aussagen und der Handyeffekt auf das Tumorisiko bei den „Stadtmenschen“ sei nicht mal statistisch signifikant. Doch das hat keiner berichtet. Klar, so betrachtet ist es nämlich gar keine Meldung.
Wir bleiben trotzdem wachsam, Handyindustrie. Verweisen auf eine fast zeitgleich herausgebrachte Studie des Forschungszentrums Jülich, die den Verdacht nicht erhärtet, der Mobilfunk hätte negative gesundheitliche Auswirkungen. Nur ist diese Studie von T-Mobile gesponsert. Zu blöd aber auch.
Spiked: Danke für den Fisch!
Nummer: Landmenschen hätten ein höheres Kopftumorenrisiko durch Handystrahlung als Stadtmenschen. Aber ´ne Menge Medien haben die Nummer gebracht.
Das Eigenartige daran: Die Studie (pdf, Englisch) differenziert schon ein Ergebnis (Handystrahlung löst beim Menschen Krebs aus), dass so (Handystrahlung löst tatsächlich beim Menschen Krebs aus) eigentlich noch keiner eindeutig formuliert hat.
Alle bisherigen großen Studien konnten den Zusammenhang (noch) nicht nachweisen oder blieben schwammig. Das Team um Lennart Hardell vom University Hospital im schwedischen Orebro fand laut Presse in seiner Studie aber sogar feine Unterschiede im Risiko seltener Hirntumoren: und zwar zwischen Stadt- und Landmensch (sind das eigentlich zwei Unterarten oder Rassen von Homo sapiens?).
Wie gesagt. Ein komisches Gefühl hatten wir, aber zu mehr hat es nicht gereicht. Zum Glück gibt es Gleichgesinnte, die dann doch mal genauer hinsehen. In diesem Fall die Kollegen vom englischen Spiked.
In ihrer Rubrik ‚Don´t panic’ nehmen sie Lennart und vor allem die gesamte Journaille auseinander: Lennart sage selbst, die Stichprobe von 1400 Personen sei zu klein für eindeutige Aussagen und der Handyeffekt auf das Tumorisiko bei den „Stadtmenschen“ sei nicht mal statistisch signifikant. Doch das hat keiner berichtet. Klar, so betrachtet ist es nämlich gar keine Meldung.
Wir bleiben trotzdem wachsam, Handyindustrie. Verweisen auf eine fast zeitgleich herausgebrachte Studie des Forschungszentrums Jülich, die den Verdacht nicht erhärtet, der Mobilfunk hätte negative gesundheitliche Auswirkungen. Nur ist diese Studie von T-Mobile gesponsert. Zu blöd aber auch.
Spiked: Danke für den Fisch!
von marcus_ | 26. Mai 2005, 10:25 | Kommentieren | 0 Trackbacks
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